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Neuste Beiträge aus Beiträge

Ōkamiden (DS) – Ōkamis kleiner Bruder

Der vorliegende Beitrag ist eine Rezension zu dem Nintendo-DS-Spiel Okamiden (2011), dem Nachfolger zu Okami (2008) für die Playstation 2 bzw. Wii, und verfolgt die These, dass die Reihe damit sowohl in Bezug auf den Protagonisten als auch auf seine Zielgruppe einen Generationswechsel vollzogen hat. Darüber hinaus werden intertextuelle Bezüge zu den Genji Monogatari, den Erzählungen vom Prinzen Genji der Hofdame Murasaki Shikibu aus dem japanischen 10. Jahrhundert, nachgezeichnet.

Becoming Shogun is hard work – ‚Shogun 2‘ und das japanische Mittelalter

Der vorliegende Beitrag zeichnet nach, wie in Shogun 2 – Total War (2011) bewusst Ein­stiegs­hür­den aufgebaut werden, um die Spieler im Sinne von Serious Gaming zu einer Aus­ein­an­der­set­zung mit der Zeit der Strei­ten­den Reiche des ja­pa­ni­schen Mittel­alters und damit den his­to­ri­schen Hinter­gründen dieses Stra­te­gie­spiels  zu zwingen.

Ōkami (Wii): Von Göttern und Menschen

Aus der Not technischer und finanzieller Beschränkungen heraus schufen die Clover Studios 2008 mit dem an japanischen Bildrollen orientierten Tuschestil von Okami ein nicht allein optisch ungewöhnliches Spiel. Diese Rezension, vorliegend in der behutsam überarbeiteten Fassung vom Januar 2016, versucht dieses Besondere entlang der Fragestellung, inwiefern sich das Spielen einer Gottheit als Protagonist vom Spielen eines Helden unterscheidet, fassbar zu machen, und das Spiel in aktuelle Entwicklungen des Independent-Sektors einzuordnen.

„Death is final“ – Von Häuserschluchten und Aufmerksamkeit

Eine Rezension zu „One single life“ (iOS) Das iOS-Spiel „One single life“ ist möglicherweise eine der interessantesten Computerspiel-Neuerscheinungen der letzten Jahre – obwohl oder gerade weil es gegen eine Konvention von Computerspielen verstößt: Denn man hat hier nicht die Möglichkeit, die Aufgabe so oft wiederholen zu können, bis sie geschafft ist. Renn! Spring! Stirb! Aus! ...