close

Eugen Pfister leitet das SNF-Ambizione Forschungsprojekt "Horror-Game-Politics" an der Hochschule der Künste Bern (hgp.hypotheses.org). Er hat Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Paris IV- Sorbonne studiert und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der Universitá degli studi di Trento zur Geschichte der politischen Kommunikation promoviert. Er ist Vorstandsmitglied des Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (gespiel.hypotheses.org) und führt ausserdem noch einen Blog zu "Spiel-Kultur-Wissenschaft" (spielkult.hypotheses.org)

NEUSTE ARTIKEL von Eugen Pfister

CfP

CfP: “The revolution will (not) be gamified“ – Marx und das Computerspiel (15.04.2020)

      Seit geraumer Zeit schwirrt der von politisch rechter Seite verwendete inhaltsleere Schein- und Kampfbegriff des “Kulturmarxismus” durch die Gaming-Szene und wird dabei zur Denunzierung ideologischer Gegner*innen und zum Boykott von Spielen eingesetzt. Gleichzeitig gibt es implizite und explizite linke Positionen im Feld der Computerspiele, wie jüngst bei der Verleihung der Game Awards, ...

„Doctor nod mad. Doctor insane.“ Eine kurze Kultur­geschichte der Figur des mad scientist im digitalen Spiel

Dieser Beitrag stellt eine Typologie und Kulturgeschichte der Figur des 'Mad Scientist' dar und kommt dabei zu dem Schluss, dass der typische 'verrückte Wissenschaftler' erstens männlich und zweitens ein Naturwissenschaftler ist. Eine Ausnahme bildet der Psychologe, welcher auch weiblich sein kann. Der Beitrag unterscheidet weiterhin zwischen "Typ A – Der mad scientist als Legitimation des Spielgeschehens", der beispielsweise in der Vorgeschichte durch seine Forschung die Apokalypse ausgelöst hat, und "Typ B – Der Antagonist", welcher aktiv als Gegner im Sinne des Gameplays oder Drahtzieher hinter den Kulissen fungieren kann.