close

Michelle Herte promoviert zum Thema "Endstrukturen des Computerspiels" an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne der Universität zu Köln. Von 2008-2014 studierte sie Komparatistik, Germanistik und Anglistik an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Neben der Ästhetik und Narrativität von Computerspielen liegen ihre Forschungsinteressen vor allem im Bereich von Trans- und Intermedialität.

NEUSTE ARTIKEL von Michelle Herte

„The end… or is it?“ – Das Verhältnis von Endlichkeit und Endlosigkeit in Computerspielserien

Ausgehend von der These, dass alle seriellen Formen sich in einem Span­nungs­feld von Endlich­­keit und End­losig­­keit be­wegen, fragt der folgende Artikel danach, auf welche Weise diese Spannungen in Com­puter­spielserien sicht­bar werden. An­gesichts der medien­spezifischen Eigen­­schaften von spielerischer Entscheidungs­­­freiheit und prinzipieller Ergebnis­­­offenheit, spitzt das Com­puter­­spiel den jeder Serialität in­härenten Konflikt zwischen Ab­schluss und Offen­heit auf besondere Weise zu. Welche Strategien Com­puter­spiel­serien im Umgang mit diesem Konflikt entwickelt haben, wird im Folgenden mit Fokus auf die Frage nach der Ver­einbarkeit von multiplen Enden und narrativer Kohärenz in Fortsetzungen anhand verschiedener Beispiele eruiert.