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Ilona Mader studierte Germanistik und Komparatistik an der Universität Innsbruck. Magisterarbeiten zu Metafiktionalität in Walter Moers’ Zamonien-Romanen und zu Pseudoübersetzungen. Promotion 2017 im Rahmen der Graduiertenschule „Herausforderung Leben“ zum Thema Metafiktiona¬lität als Selbst-Dekonstruktion an der Universität Koblenz-Landau. Seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen der Metafiktionalität, Fiktionalität, Inter- und Hypermedialität, Komik und Game Studies. Weitere Informationen unter: www.uni-koblenz-landau.de/de/kob¬lenz/fb2/inst-germanistik/mitarbeiter/mader¬ilona.

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Computerspielplattformen als panoptische Systeme – Wie sichtbare Kontrolle und Überwachung zur Disziplinierung von Spieler_innen führen

Werden Spieler_innen und ihr Spielverhalten auf Computerspielplattformen kontrolliert und überwacht? Und wenn ja, wozu? Dieser Beitrag erörtert am Beispiel von Steam und der Nintendo Switch, warum Verkaufs- und Empfehlungslisten angefertigt, die Spieldauer aufgezeichnet und Achievements implementiert und warum diese Informationen öffentlich zugänglich gemacht werden. Anhand der Metapher des Panopticons werden die zugrundeliegenden Kontroll- und Überwachungsmechanismen erläutert und es wird ausgeführt, wie diese zu bewerten sind und ob sie zu Manipulationszwecken genutzt werden können.