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Johannes Krause lehrt und forscht seit 2018 als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld im Bereich der germanistischen Literaturwissenschaft und –didaktik mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur. Nach dem Abitur in Braunschweig und dem Studium des Lehramts für Gymnasien mit den Fächern Germanistik und Latein ist er nun in der universitären Lehre und Forschung tätig. Seine Forschungs- und Dissertationsschwerpunkte liegen in der Antikenrezeption in dystopischen Kinder- und Jugendmedien sowie in der Lesesozialisation und Mediendidaktik.

NEUSTE ARTIKEL von Johannes Krause

The Talos Principle – Eine Analyse der Mythenrezeption im dystopischen Computerspiel The Talos Principle unter den Gesichtspunkten der Intertextualtitätstheorie

Der Beitrag untersucht die philosophische Dimension des in einer postapokalyptischen Welt angesiedelten PC-Spiels The Talos Principle als Angebot an den Spielenden. Der antike Talos-Mythos wird von den Entwickler*innen als Prätext nutzbar gemacht, um die Rahmenhandlung mit philosophischer Bedeutung aufzuladen. Mithilfe literaturwissenschaftlicher Intertextualitätstheorie wird die Bedeutung des Mythos‘ um den titelgebenden Bronzeriesen für den dystopischen Handlungsverlauf nachvollzogen.

This article examines the philosophical dimension of the PC game The Talos Principle, set in a post-apocalyptic world, as an offer to the player. The ancient Talos myth is used by the developers as a pre-text in order to charge the frame story with philosophical meaning. With the help of the literary theories of intertextuality, the significance of the myth surrounding the titular bronze giant is traced for the dystopian plot.