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Kai Matuszkiewicz, M.A. ist Kollegiat und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg 1787 „Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung“ an der Georg-August-Universität Göttingen. Er promoviert über die Relation von Interaktivität und Narrativität in digitalen Spielen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Digital Game Studies, Narratologie, Transmedia Studies sowie Religion und Mythos in populärkulturellen Medien. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-goettingen.de/de/475133.html (Stand: 30. Juni 2016)

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Agency und Interaktivität – Zur Kompatibilität von zwei Handlungskonzepten in den Digital Game Studies

Digitale Spiele setzen ein Subjekt voraus, das interaktiv handelt. Somit ist für die Analyse digitaler Spiele einerseits interessant, unter welchen Bedingungen und mit welchen Wirkungen diese Subjekte handeln können, andererseits ist es aber auch bedeutsam, in welchen Kontexten dies geschieht und welche Rolle interaktive Aushandlungsprozesse hierbei spielen. Handeln wird vom Kontext definiert, läuft kontextbezogen ab, beeinflusst aber auch den Kontext, kann ihn mitunter sogar verändern. Um der Komplexität menschlicher Handlungen zu entsprechen, führt der vorliegende Artikel mit der Agency und der Interaktivität zwei handlungs­theoretische Konzepte zusammen, die für die Analyse digitaler Spiele sehr ertragreich sein können.