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Mario Donick hat Germanistik und Geschichte studiert und wurde 2015 in Kommunikationswissenschaft promoviert. Seitdem schreibt er freiberuflich Texte über #Digitalisierung #Kommunikation #Technikvertrauen #Softwaretransparenz ... und #Spiele. In seinem Buch "Let's Play! Was wir aus Computerspielen über das Leben lernen können" versucht er, Vorurteile gegen Spiele zu begegnen und zum Spielen einzuladen.

NEUSTE ARTIKEL von Mario Donick

Zum leiblichen Erleben fantastischer Situationen in Spielen

Das Fantastische in Spielen als besondere Form des außergewöhnlichen Ereignisses zeigt sich neben der ludischen und narrativen Seite auch in der leiblichen Wirkung in der Wahrnehmung der Spieler*innen. Die Verbalisierung solcher Regungen mithilfe des Begriffsinventars der Neuen Phänomenologie nach Hermann Schmitz kann verstehen helfen, was Spielsituationen im Allgemeinen und ›fantastische‹ Spielsituationen im Besonderen von Alltagssituationen unterscheidet. Der Beitrag zeigt an Beispielen die Rolle unterschiedlicher leiblicher Regungen für die Wahrnehmung fantastischer Spielsituationen und diskutiert das Problem des Verblassens des Fantastischen bei häufiger Wiederholung derselben Gestaltungselemente.