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Martin Janda (M.A. Medien und kulturelle Praxis, Studium der Psychologie) arbeitet für das medienwissenschaftliche Open-Access-Repositorium media/rep/ (https://mediarep.org/). Schrieb gelegentlich für den Pixeldiskurs-Blog und schreibt noch immer ebenso gelegentlich für MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews und Literaturkritik.de.

NEUSTE ARTIKEL von Martin Janda

Fantastik im Computerspiel: Strategien realitätssystemischer Störungen am Beispiel von ‚Silent Hill‘

Der erste Teil der Silent Hill-Reihe (Konami 1999) präsentiert über den gesamten Verlauf des Spiels ein Geflecht von Verunsicherungen gegenüber der realitätssystemischen Organisation der Diegese. Kontinuierlich arbeitet das Spiel an der Destabilisierung einer eindeutigen (regulären oder wunderbaren) Lektüre der Ereignisse in der Stadt. In vorliegendem Beitrag wird eine Analyse des Spiels vorgenommen, die auf die Strategien der Destabilisierung der diegetischen Konsistenz abzielt. Die Analyse wird sich diversen Faktoren widmen, so dass sich die hier zu beantwortende Fragestellung dergestalt kurz zusammenfassen lässt: In welcher Art von Spielabschnitt werden auf welche Weise welche Argumente für welches Realitätssystem geliefert?