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Patricia Wolny (B.A.) hat an der Universität Passau Osteuropäische Studien und kulturwissenschaftliche Medialitätsforschung studiert. Davor hat sie jahrelang als ausgebildete Heilerziehungspflegerin bei der Lebenshilfe Passau gearbeitet. Aktuell studiert sie Perimortale Wissenschaften (M.A.) an der Universität Regensburg und arbeitet an einer eigenen Homepage: https://www.semiotica.de

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Verspielte Perspektive in ‚The Last of Us Part II‘ – Das Leben als Spiel

'The Last of Us Part II' blickt auf eine kontroverse Rezeptionsgeschichte zurück, wobei die Spieler:innen u. a. eine Spiel-Perspektive einnehmen müssen, die sie vielleicht gar nicht einnehmen möchten. Hieran anknüpfend, untersucht der vorliegende Beitrag Formen, Bedeutungen und ideologische Funktionen von Perspektivwechseln im Untersuchungsbeispiel. Es wird danach gefragt, wie aber auch wann ein Wechsel der Perspektive modelliert und wie damit die Motivation von Gewalt verhandelt wird. Mit Blick auf die nicht-lineare Erzählweise der Narration soll gezeigt werden, dass das Spiel eine selbstreflexive Funktion verfolgt, und zwar nicht, OBWOHL es gespielt, sondern vor allem, WEIL es gespielt wird. Die Diegese spielt zwar in einer fiktionalen, dystopischen und zukünftigen Welt, es sind jedoch reale Diskurse des Produktionszeitraumes, die dabei zum Tragen kommen.