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„Auf zum letzten Gefecht!“ Musikalische Repräsentation von Marxismus, Kommunismus und Revolution in Videospielen

Der Beitrag gibt durch Analyse sowie historische und ästhetische Einordnung ausgewählter Beispiele einen Einblick in die vielgestaltige musikalische Repräsentation konstruierter „kommunistischer“ bzw. „realsozialistischer“ Akteure und Instanzen, aber auch tatsächlicher marxistischer Konzepte in Videospielen. Von den kämpferischen Männerchören in Command & Conquer: Red Alert 3 bis hin zum Balalaika-Walzer in World in Conflict: Soviet Assault werden musikalische Versatzstücke unter die Lupe genommen, die tatsächliche oder vermeintliche marxistische, kommunistische oder revolutionäre Ideologie, Ideen, Staaten, Institutionen und Figuren hörbar machen sollen. Die Untersuchung soll zeigen, wie Musik Bezüge zu diesen Themenkomplexen herstellt, ob sie Wertungen verstärkt oder kontrastiert und schließlich, ob sie sogar Ideologien vermitteln kann.

Walk a mile in her shoes – Die Erfahrung des Bleed im Computerspiel als Aus­gangs­punkt gender­theoretischer Überlegungen

Wie können Computerspiele genutzt werden, um Werte der Gleich­b­erechtigung und Gleich­stellung zu vermitteln? Inwiefern kann man eine Parallele zwischen Agency auf ludsicher und politisch-gesell­schaft­licher Ebene ziehen? Am Beispiel von Nina Freemans Freshman Year soll mithilfe des aus der LARP-Szene stammenden Bleed-Effekts aufgezeigt werden, wie die Erfahrung des Erlebens im Computerspiel ein erster Ausgangspunkt für das Reflektieren und Hinterfragen der wirkenden Geschlechterrollen und unser Mitwirken an ihnen sein kann.